Meine ersten Schritte im Online Marketing: die Portalseite

Vonstayhomejob.de

Meine ersten Schritte im Online Marketing: die Portalseite

Neben diesem Blog arbeite ich vor allem an einer Portal-Seite. Als ich anfing, mich über Online Marketing zu informieren und je stärker mich dieses Thema ansog, desto mehr Ideen wollte ich umsetzen. Ich fand die vielen Möglichkeiten einfach unglaublich interessant und arbeite zeitgleich an verschiedenen kleinen Projekten.

Hier war alles mit dabei.

Von einer Nischenseite, über eBooks und das Bewerben von Produkten.

E-Mail-Marketing.

Selbst FBA (Fullfillment by Amazon) klingt für mich unglaublich spannend.

Daher habe ich den Entschluss gefasst, alle kleinen Projekte liegen zu lassen und mich auf eine Sache zu fokussieren: die Grundlagen.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, mit einer Nischen- bzw. Portalseite zu beginnen, da es einfach unglaublich viele Grundlagen vermittelt.

Außerdem ist es zeitlich unabhängig und nicht zwingend auf Investitionen angewiesen. Du kannst also nach Deinem eigenen Zeitplan arbeiten, ohne dass Du einen finanziellen Druck verspürst.

Natürlich sind Nischenseiten im Jahr 2017 nichts Neues mehr. Spätestens seit den „Fake-Test-Seiten“ sind solche Webseiten auch in den Massenmedien angekommen. Jede Nische ist so gut wie besetzt. Selbst auf der Website der Bundesregierung wird schon vor den Fake-Test-Seiten gewarnt.

Dazu kommt, dass das Ranking nicht mehr so leicht ist wie früher. Denn mittlerweile sind die großen Google Updates im Algorithmus fest integriert und prüfen beispielsweise Deine Backlinks in Echtzeit.

Trotzdem gibt es immer noch Lücken, bei der die Konkurrenz zu schlagen ist. Selbst wenn es für eine Nische schon eine etablierte Webseite gibt, heißt es nicht, dass eine zweite fehl am Platz ist.

Wenn eine Seite erfolgreich ist, bedeutet es schließlich, dass dieser Markt profitabel ist. Sind bereits mehrere Seiten oder gar Brands in den SERPS etabliert, wird es jedoch sehr schwer und ich persönlich, würde mir eine andere Nische suchen.

 

Von der Idee zur Umsetzung

Es war Mitte März 2017 als ich mit meinem ersten größeren Projekt begann. Dabei stand der finanzielle Aspekt eher im Hintergrund. Ich hatte genug vom vielen lesen oder den ganzen YouTube Videos.

Es wurde Zeit, dass ich endlich etwas praxisbezogener lernen kann und somit entschloss ich mich eine Nischenseite aufzubauen.

Zuvor hatte ich wochenlang hin und wieder nach „DER“ Nische gesucht.

Ich habe Stunden auf Amazon verbracht und mir Notizen gemacht. Nach Produkten geforscht und unzählige Keywords auf Suchanfragen kontrolliert. Natürlich wurde auch die mögliche Konkurrenz analysiert (so gut wie es eben ging zu der Zeit). So richtig habe ich aber nie eine Idee gefunden, die mich begeisterte.

Schließlich wollte ich mit diesem Projekt so viel wie möglich lernen und nicht unbedingt das große Geld verdienen. Also brauchte ich ein Thema, welches mich interessiert und gleichzeitig genug Inhalt und Produkte bietet, um eine inhaltsstarke Nischenseite aufzubauen.

Als ich diesen Punkt begriffen hatte, zögerte ich nicht lange. Denn ich hatte mein Thema gefunden. Dabei war mir die Konkurrenz völlig egal und auch bei der Keyword-Recherche beschränkte ich mich auf das Nötigste.

 

Die Umsetzung

Nachdem ich also mein Thema endlich bestimmt hatte, ging es an die Planung.

Da ich unzählige YouTube Videos zu diesem Thema von unterschiedlichen Marketern konsumiert hatte, war ich mir sicher, dass ich noch vor dem Juli meinen ersten 1. € mit diesem Projekt verdienen sollte.

Da gleichzeitig das Monetäre nicht im Vordergrund stand, wollte ich auch möglichst wenig Geld in dieses Projekt investieren. (Mal abgesehen von den Fixkosten, die das Betreiben einer Webseite so mit sich ziehen.)

So habe ich mir also ein kostenfreies WordPress Theme geholt und bestellte ein Logo bei fyver.com. Da es bereits die zweite Webseite war, die ich aufsetze, fiel es mir auch viel einfacher alles einzurichten.

Ich kann Dir an dieser Stelle nur empfehlen die genug Notizen während Deiner Arbeit anzulegen. So entfällt zum Beispiel eine aufwendige Suche nach notwendigen Plug-Ins und man stellt sicher, dass nichts Wichtiges vergessen wird.

Nach etwa einem halben Tag stand das Grundgerüst und ich ging über zum nächsten Schritt:

 

Schreiben, Schreiben, Schreiben

Im ersten Schritt hieß es erst mal schreiben

– und zwar ohne Pause.

Da kommt es mir natürlich gelegen, dass ich Spaß am Schreiben habe.

Früher waren es Textblöcke

– heute sind es eben Word Dokumente.

Zunächst machte ich mir keinen Plan, sondern tippte wild drauf los. Ich arbeitete kleinere Notizen ab und ließ gesammelte Gedanken freien Lauf.So entstanden viele Textfetzen für verschiedene Themen und ich bekam einen besseren Überblick, was dieses Thema abverlangen wird.

Als nächste erstellte ich einen Plan mit sämtlichen Seiten und Beiträgen, die mir notwendig erschienen. Von der Idee, eine „kleine Nischenseite“ zu bauen, habe ich sehr früh Abstand nehmen müssen. Ich habe noch freundlich hinterher gewunken, bevor ich mich in die Arbeit stürzte, dir vor mir lag.

Seite für Seite, Thema für Thema wurde so wochenlang bearbeitet und dabei merkte ich täglich, wie viel Wissen ich Stück für Stück aufnehme. Der Höhepunkt meiner Schreibarbeit war ein eigens verfasster Leitfaden.

Als Ziel hatte ich immerhin 2.500 Wörter.

Zu diesem Zeitpunkt war dies wirklich eine große Marke für mich.

Natürlich wollte ich mit Inhalt glänzen und keine Lückenfüller verwenden.

Ich legte eine Gliederung an und legte eine Anzahl von Worten für die jeweiligen Unterpunkte fest. Dazu teilte ich mir die Zeit ein und arbeitete nach der Pomodoro-Technik.

Zuvor musste ich zu jedem Artikel noch eine umfangreiche Recherche betreiben und ich las mir unzählige Texte durch. Einerseits, damit ich Inhalt für meinen eigenen Artikel finde und andererseits, um es besser als meine Konkurrenz zu machen.

 

Kein Perfektionist, aber…

Was nützt mir schließlich die Arbeit, wenn mein Artikel nicht der Beste ist?

So gehe ich mittlerweile jeden Sach-Artikel an. So kam es auch, dass ich viel Zeit in die Optimierung einzelner Seiten stecke. Ich bin kein Perfektionist, aber hier und da fallen mir dann doch noch ein paar themenrelevante Inhalte ein und dann wird der fehlende Part schnell ergänzt!

Ich denke, dass ist eine gute Eigenschaft, um im Online Marketing zu bestehen. Wenn ich ehrlich bin, dann ist es eine Fähigkeit, die ich mir erst aneignen musste. Und das geschah ganz unbewusst.

So kam es, dass mich große Konkurrenz motiviert und ich den einen Tag (lachend) feststellen musste, dass mich ein konkurrierender Artikel mit 400 Wörtern, eher demotiviert, weil die Herausforderung fehlt.

Bevor ich mit dem Online Marketing und der Arbeit an meinem Mindset begonnen habe, hätte ich in diesen beiden Fällen genau umgekehrt reagiert.

 

Zurück zum Leitfaden!

Wie gesagt, verbrachte ich zuvor sehr viel Zeit mit der Recherche.

Als ich den Leitfaden begann, war ich schlicht überwältigt.

Ich tippte und tippte vor mich hin, ohne dass ich einmal etwas nachschlagen musste.

So hatte ich nach ein paar wenigen Stunden und doppelt so vielen Pomodoro-Einheiten ganze 4.000 Wörter getippt. Auch nach der Korrektur, veränderte sich dieser Wert kaum.

In diesem Moment war ich unglaublich stolz auf mich, dass ich „mal eben so“ einen inhaltsstarken Artikel über ein komplexeres Thema schreiben konnte.

 

Die Einbindung der Produkte

Wie Du siehst, hatte ich keine großen Probleme was den Inhalt angeht.Die Gestaltung hingegen raubte mir so einige Nerven. Egal was ich probierte, so wirklich toll sahen die Seiten nie aus.

Mir schwebte ein hochwertiges Design vor, welches den Nutzer nicht direkt verschreckt.

Dabei probierte ich unterschiedliche Methoden.

Baute Tabellen ein und nutze unterschiedliche Formate. Nach einer Weile musste ich mir jedoch eingestehen, dass es so keinen Sinn macht.

Ich hielt Ausschau nach einem neuen Theme. Zwar wusste ich, dass es ein Theme speziell für Affiliate Seiten gibt, aber bis dahin habe ich mich nicht damit auseinandergesetzt.

Nach ein paar Stunden Recherche entschied ich mich schließlich für das Affiliatetheme.io Theme*

Die Installation war schnell erledigt und ich hochmotiviert. Die Funktionen begeisterten mich schon im Vorfeld und ich wollte so schnell wie möglich alles ausprobieren.

Es folgte die Installation der Amazon Schnittstelle und ich importierte die ersten Produkte. Zuvor war es noch mühselig und ich musste jeden einzelnen Link selbstständig irgendwie einfügen.

Nun konnte ich mit nur wenigen Mausklicks meine Webseite direkt um ein paar dutzend Produkte erweitern.

Daher kann ich Dir an dieser Stelle nur empfehlen, keine Zeit mit kostenlosen Themes zu verschwenden, wenn Du wirklich langfristig ein Nebeneinkommen mit deiner Affiliate Seite erzielen möchtest.

Endlich war ich mit dem Design meiner Nischenseite, die immer mehr einem Portal ähnelte, zufrieden und ich ging über zum nächsten Schritt.

 

Backlinks & Traffic

Dieses Thema habe ich lange vor mir hergeschoben und hinsichtlich der Backlinks zunächst nur das Nötigste getan.

Um Traffic hatte ich mich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gekümmert. Zwar bekam ich schon durch die Google-Suche ein paar Besucher, aber die Anzahl war nicht der Rede wert.

Es war endlich an der Zeit, etwas mehr zu tun. Ich plante einen kompletten Tag nur für die Backlink Recherche ein und verbrachte viele Stunden mit der Google- und YouTube-Suche. Ich stellte mir einen Plan auf und nahm mir vor, alle 4 Tage einen neuen Backlink zu setzen. Damit es nicht zu unnatürlich aussieht, habe ich mal einen Tag kürzer bzw. länger gewartet, um einen neuen Link zu setzen.

Dadurch bemerkte ich einen deutlichen Anstieg der täglichen Impression meiner Seiten bei Google und konnte mehr Besucher auf meine Seite locken.

Genau an dieser Stelle stehe ich gerade. Es geht aber nach wie vor jeden Tag ein Stück voran.

 

Wie geht es weiter?

Erinnerst Du Dich an mein Ziel, noch vor dem Juli meinen ersten Euro mit dem Projekt zu verdienen?

Da ich mich länger als geplant auf den Content fokussierte, geriet der grobe Zeitplan ein wenig durcheinander. Anfang Juni erhöhte sich dann der tägliche Outbound Traffic zu Amazon ein bisschen.

So konnte ich immerhin ein paar Cookies setzen.

Ein Kauf blieb aber aus.

Natürlich habe ich nicht täglich die Statistik überprüft…

(ich mein, wer macht sowas schon…?)

Ich habe einfach mehrmals täglich reingeschaut, in der Hoffnung es aktualisiert sich etwas 😀

So kam es dann, dass ich am Morgen des 29. Juni meine erste bestätigte Provision mit meiner Portal-Seite verdiente.

Ich war natürlich unglaublich stolz und motiviert zugleich.

Meine erste Nischen Portalseite ist also bereits monetarisiert. Trotzdem liegt mit diesem Projekt noch viel Arbeit von mir. Ich habe 2 starke Konkurrenten vor mir und die gilt es zu schlagen 🙂

Ich werde Dir auf diesem Blog von meinen Erfahrungen berichten. Denn in der Zwischenzeit konnte ich schon so einige Strategie erlernen und verwenden. Wenn Du Dich für das Online Marketing interessierst, dann lass doch Deine Erfahrung als Kommentar da. Ich würde mich jedenfalls freuen!

 

Bis zum nächsten Blogartikel,

oder einem weiteren Schritt zum Stayhomejob,

Bis dann!

 

 

Über den Autor

stayhomejob.de administrator

1 Kommentar bisher

Son Goku – Ein Blog über Motivation und Herausforderung –Eingestellt am7:45 pm - Jul 26, 2017

[…] so kam ich über kleine Umwege zum Online Marketing und wurde mit großem Interesse schnell in den Bann […]

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